Zwischen Yukon und Neufundland – 1 Jahr in Kanada

Zwischen Yukon und Neufundland – 1 Jahr in Kanada

Nico & Stephanie aus dem tigerexped-Team reisten von 2016 bis 2017 ein Jahr lang durch Kanada, werden zu Hundeschlittenführern und erleben den berühmten „Indian Summer“ – zu dem sie dir hier ihre persönliche Reiseempfhlung geben:


Vancouver im Mai 2016 – Ein Fahrzeug muss her

Unsere Reise beginnt in Vancouver, wo unsere Reise Anfang Mai 2016 beginnt. Der Startpunkt ist bewusst gewählt. Allerdings nicht, weil Vancouver eine so atemberaubende Stadt zwischen Meer und Bergen ist, mit spannendem Nightlife oder wegen der berühmten Steam Clock. Nein, dort stehen die Chancen am besten, einen Mitsubishi L300 (dort Delica), zu bekommen.

Uns war im Vorfeld klar, dass wir keinen amerikanischen Spritschlucker haben wollen. Auch war uns klar, das wir IN einem Fahrzeug schlafen müssen, denn in Nordamerika sind die Winter nicht ganz so gnädig. Und natürlich sollte das neue mobile Zuhause auch geländegängig sein. All diese Kriterien führten uns daher nach Vancouver, denn dort gibt es dort einen regen Import japansicher Kleinbusse mit Allrad, vorzugsweise sogar Mitsubishi L300/Delica.

Es dauert auch nicht lange bis der Delica eines RCMP-Officers den Besitzer wechselt und Nico ihn am Straßenrand zwischen Walmart und Baumarkt ausbaut. Vancouver ist eine angesehene Filmstadt und viele Hollywood-Produktionen werden dort gedreht. Rund um die Filmstudios campen deshalb diverse Stuntmen und Möchtegern-Schauspieler, da fallen wir mit unserem Rumpelausbauprojekt gar nicht auf.

Sobald der Ausbau mit Bett, ein paar Schränken, Kühlbox, Zweitbatterie usw. fertig ist, zieht es uns raus in die Wildnis.

Kälte, Wildlife und Natur

Ende Mai, Anfang Juni starten wir gen Norden, Richtung Yukon Territory.

Geplant war eigentlich, dass wir erstmal in den Sommer fahren, bevor der harte nordamerikanische Winter uns irgendwann einholen wird. Doch dies ist nicht etwa 6 Monate nach unserer Ankunft der Fall, sondern bereits im Mai, keine 6 Wochen später.

Auf unseren Facebook-Post kommentierte Obertiger Martin Henning: “Wohin soll ich die Standheizung schicken?” Eine solche hatten wir tatsächlich anfangs nicht eingeplant.

Bald erhalten wir ein Paket von tigerexped, damals noch nicht ahnend, dass wir selbst einmal Beratung und Pakete zu Autoterm Heizungen und dem restlichen Sortiment an tigerexped-Kunden schicken sollten.

Nach dem anfänglichen Schnee wird es aber doch irgendwann Frühling am Alaska Highway. Die Zeit, in der die Bären aus dem Winterschlaf erwachen und raus kommen. Aber nicht nur sie begegnen uns. Es gibt Tage auf dem Alaska Highway, an dem wir kaum Strecke schaffen, weil einfach so viele wilde Tiere zu bestaunen sind. Nicos absolute Favoriten sind die Bisons. Die nordamerikanischen Verwandten der hier manchmal zu sehenden Wisente sind nochmal eine ganze Nummer größer und sehr beeindruckend. Dennoch sehen sie so gemütlich aus. Teilweise kamen sie uns auch richtig nah. Aber wenn ein noch so gemütlich aussehendes Tier 2m neben dem Fenster einfach mal bedrohlich schnaubt, dann drückt man lieber doch aufs Gaspedal und nicht mehr auf den Auslöser. Schließlich hat unser L300 schon eine Delle von einem Wapiti in der Schiebetür (vom Vorbesitzer), wir sind nicht scharf darauf, eine Bisonbeule zu ergänzen.

Viel mehr als Wildlife, atemberaubende Natur und Landschaft, hat der Alaska Highway aber auch nicht unbedingt zu bieten. Die Städte unterwegs finden wir eher unspektakulär. Einzig erwähnenswert auf einer Strecke von rund 2000km: Der Sign Post Forest in Watson Lake. Dieser befindet sich außerdem direkt neben dem Visitor Information Center, wo wir uns nicht unbedingt nach touristischen Attraktionen, sondern langsam mal nach Arbeit erkundigen. Irgendwie muss das Jahr ja finanziert werden und die Reisekasse wieder aufgestockt. Vom Visitor Center werden wir postwendend ins Arbeitsamt geschickt, wo man uns nach nur 20 Minuten, Jobs im ganzen Yukon anbietet.

Wir werden zu Mushern

Wir landen in Carcross. Mit Autos und Motocross zu tun hat das nichts, vielmehr hieß der Ort eigentlich einmal Caribou Crossing. Da es jedoch noch einen Ort dieses Namens gab und Post immer im jeweils falschen Caribou Crossing landete, wurde dieses einfach in Carcross abgekürzt.

Carcross hat eine sehr aktive First Nations Community der Tagish. Die Lake-Bennett-Station des White Pass Zuges befindet sich dort und gegenüber ein General Store, der allerdings eher ein touristischer Kuriositätenladen ist. Wirklich einkaufen kann man bestenfalls an der Tankstelle oder in Whitehorse, der Hautpstadt des Yukon – ca. 75 km entfernt.

Bei unserem ersten Einkauf in Whitehorse wundern wir uns noch, warum viele Leute gleich mit mehreren Einkaufswagen an den Kassen stehen. Wenn man aber viele hundert Kilometer weit fahren muss, um einzukaufen, gewöhnt man sich schnell daran.

In der ganzen Region gibt es neben den First Nations auch eine rege Community und Geschichte der Musher, also Schlittenhundeführer. In Whitehorse ist wechselnd Start oder Ziel der Yukon Quest. Es gilt zusammen mit dem Iditarod Rennen als eines der härtesten der Welt.
Neben den Hunderennen werden Dog-Teams nach wie vor als Transportmittel benutzt. So wird z.B. Baumaterial über zugefrorene Seen zu entlegenen Cabins transportiert, wenn man sich keinen Hubschrauber leisten kann und kein Schneemobil besitzt.

Und so finden wir Arbeit bei einem Unternehmen, welches knapp 100 Hunde besitzt. Im Winter werden Rennen gelaufen, im Sommer werden Gäste beherrbert und die Hunde fit gehalten, indem sie kleine Gruppen von Touristen in Carts (Sommerschlitten) durch die Wildnis ziehen. Zusätzliche Attraktionen sind ein Museum, ein Restaurant mit Cafe und natürlich Welpenstreicheln.

Während ich eher die Touristen versorge, ist Nico als Dog-Handler mit den Mushern für die Hunde verantwortlich. Das heisst, man muss die Tiere und jeden einzelnen Charakter kennenlernen, sie füttern und natürlich auch sauber machen. Bei 96 Hunden kann das eine ganz schöne Sch*** werden. Am Ende des Sommers hat Nico sich allerdings das Vertrauen der Hunde erarbeitet und kann eigene Teams von 12 Hunden führen.

Hierzulande haben wir oft das Bild von kräftigen Malamuten und Sibirischen Huskies vor Augen, dabei sind die Alaska Huskies dünn und drahtig. Sie sind die schnellen, ausdauernden Athleten mit den perfekten Voraussetzung zum laufen der Hundeschlittenrennen. Die Alaska Huskies sind im Vergleich also eher Rennpferde, während Malamuten die Haflinger Arbeitspferde sind. Unter unseren knapp 100 Hunden ist nur ein einziger Sibirischer Husky.

Dem Winter entfliehen

Dass der Winter schon langsam wieder vor der Tür steht, merken auch wir, als es für uns weiter, Richtung Tombstone geht. Den landschaftlich eigentlich beeindruckenden Nationalpark können wir durch aufziehende Nebelschwaden meist nur erahnen. Es wird langsam Zeit, den rauhen Yukon zu verlassen.

Unser nächstes Ziel ist Toronto. Besuch aus der Heimat möchte die Herbstfarben in Kanada mit uns erleben. Als wir Anfang September aufbrechen, ist es am Robert Campbell Highway bereits Herbst und Standheizungs-Wetter. Ich habe etwas Sorge, ob bis zur Ankunft unserer Besucher überhaupt noch ein Blatt auf den Bäumen ist. Bis dahin liegen aber noch viele Tausend Kilometer vor uns. Nach einigen Fahrtwochen u.a. über die endlosen Ebenen der Prärie, erleben wir an den großen Seen die Aurora Borealis bei 15 Grad plus. In Winnipeg herrscht Flip Flop Wetter bei 30 Grad(!), nachdem wir im September im Yukon schon „lange Unterlosen Wetter“ hatten. Ganz gut, noch einmal Sommersachenwetter zu haben, denn all unsere langen Klamotten brauchen dringend einen Waschsalon, nach einem knappen Monat Reisezeit.

Bevor wir Toronto erreichen, darf natürlich eins nicht fehlen: die Niagarafälle. Hier erleben wir wieder, wie es uns bereits am Uluru (Ayers Rock) bei unserer Reise durch Australien ergangen ist: Man denkt man hat dies alles ja schon auf 1000 Bildern gesehen – aber wenn man dann tatsächlich da ist, ist es einfach überwältigend!

Und schließlich erreichen wir Toronto pünktlich für einen gemeinsamen Roadtrip in die Herbstfarben des Algonquin Nationalparks. Unsere europäische Floskel “Indian Summer” ist übrigens vor Ort politisch gar nicht korrekt, für diesen Begriff wird man sehr schräg angeschaut. Hier nennt man die Farbenpracht einfach „autumn colours“.

Herbstfarben – das bedeutet natürlich nicht nur die Färbung des Ahornlaubs. Wir sind mittlerweile in Nova Scotia, dort leuchten in sattem rot die Wildbeerenwiesen. Und auch an den wettertechnisch immer rauer werdenden Küsten ist es immerhin noch farbenfroh, wie z.B. in Peggys Cove. Spätestens am Cape Breton wird es aber nun wirklich kahl.

Neufundland

Wir setzen am 1.11. nach Neufundland über. Wir wollen uns die Insel ansehen und machen die ersten Begegnungen mit den wahnsinnig offenen, freundlichen Neufundländern. So groß und weit die Insel ist, so unbesiedelt ist sie größtenteils und es gibt gar nicht so viele Straßen. Viele Orte, die sogenannten Coves, erreicht man besser zu Wasser. Der Weg nach St. Johns ist nicht unbedingt abwechslungsreich, wenngleich es auch ein wunderschöner, einsamer bzw. zweisamer Herbst-Roadtrip ist.

Nach ca. 700km, auf denen also gar nicht so viel passiert, genießen wir in St. Johns mal wieder Cafés und Pubs in dieser bunten, quirligen Stadt.

Uns gefällt es so gut, dass wir uns vorstellen können, hier den Winter zu verbringen. Wir haben sogar ein tolles Jobangebot, gleich nach unserer Ankunft erhalten, das uns einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Aufgrund dessen treten wir dann auch die ca. 700km Rückweg in dessen Richtung an. Diesmal führt uns unsere Strecke über Bonavista. Wir machen den herrlichen Skervink Wandertrail, kommen durch typische Coves und Küstenorte und erreichen schließlich wieder die westliche Küste der Insel bei Corner Brook.

Mit uns ist auch der Winter angekommen. Und was macht man im Winter in der Schneereichsten Region Kanadas? Also Nico aufgrund unseres Jobs meistens Schneeschippen :D. In unserer Freizeit unternehmen wir tolle Schneeschuh Touren oder fahren Skidoo und erleben die beeindruckendsten Backkountry Ski Touren, u.a. im Gros Morne Park.

Irgendwann stehen Weihnachten und Neujahr vor der Tür. Zu Joes großzügigem Jobangebot mit luxuriöser Angestelltenwohnung im Resort, gehörte auch die berühmte “Hütte im Wald”, wo wir die Feiertage Kanada-stilecht verbringen können – ohne Elektrizität, fließend Wasser und Handyempfang.

Doch uns ließen auch unsere 100 Huskies am anderen Ende Kanadas nicht ganz los. Es blieb der Wunsch, einmal mit einem richtigen Hundeschlitten bei Schnee zu fahren. Im maritimen Neufundland gibt es leider keine Hundeführer mehr.

Labrador

Als der Frühling (zumindest im Kalender) naht, packt uns so langsam wieder die Reiselust. Wie soll es für uns weitergehen – zurück in den Yukon, zu den Hunden?! Sind ja nur gut 7000km auf dem direkten Weg – den wir am Ende natürlich nicht wirklich nehmen. Wir wollen den Labrador Highway fahren, solange er gefroren und damit gut befahrbar ist.

Um erstmal nach Labrador zu kommen, müssten wir sehen, ob und wann der Eisbrecher fährt und wir übersetzen können. Wenn das Eis in die Meerenge drückt, können die Fähren wegen der Gefahr darin eingequetscht zu werden nicht fahren. Wir haben allerdings Glück und müssen nicht tagelang ausharren, um auf die Überfahrt zu warten. Wir setzen bald über und kommen gut in Labrador an. Allerdings erwarten uns nun einige Tage Blizzard und wir stecken fest, bis der Labrador Highway befahrbar war.

Spätestens jetzt, wenn man so einige Tage bei Schneesturm und bis zu -30 Grad ausharrt, ist die Autoterm-Standheizung unentbehrlich, auch wenn wir wirklich keine großen Probleme mit Kälte haben. Aber nicht nur sie, auch Batterieheizung und andere Dinge, mit denen Nico den L300 ausgestattet hatte sind nahezu überlebenswichtig.

Als der Blizzard vorüber ist, geht unsere nächste Kanada Durchqueerung los. Über vereiste Highways einmal zurück nach Westen, diesmal über Banff & Jasper. Der berühmte blaue See Lake Louisie, sieht im Winter aus, wie alle anderen Seen auch – weiß.

Das Highlight am Ende

Nach einigen tausend Kilometern, erreichen wir wieder den Yukon, wo uns Lieblins-Husky Kalvik und die anderen schon erwarten.

Hier erleben wir nun endlich unser unvergessliches Kanada-Highlight – mit ECHTEM Hundeschlitten über den Fish Lake donnern. Im April waren wir hier öfter zur Hütte des „letzten Trappers“ gepaddelt. Vielleicht kennst du den Film?

Mit diesem Bild eines „flat tire in Alaska“ – Husky müde vom Tag – schließt sich nun die Geschichte unserer Rundreise durch Kanada. Solltest du eine Reise duch dieses weite und wunderschöne Land im Sinn haben … TU ES! Es wird dir unvergessliche Erlebnisse bescheren.


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Mit dem Sprinter durch Mexiko

Mit dem Sprinter durch Mexiko

Es ist laut und die Abgase schwerer Schiffsmotoren liegen in der Luft. Wir stehen im Hafen von Veracruz in Mexiko und holen unseren Sprinter ab. Jemand will wissen, was wir hier machen und ein zutiefst sorgenvoller Ausdruck legt sich auf das Gesicht unseres Gegenübers.

Ihr zwei Frauen. Alleine. In diesem Fahrzeug, quer durch dieses Land…

Der Mexikaner, mit dem wir sprechen ist offensichtlich der Meinung, dass wir uns besser etwas anderes überlegt hätten, um Spaß zu haben. Das kann uns die Laune allerdings nicht verderben – wir freuen uns auf Land und Leute.

Anna und Anne, Perspektivan.de

Hier berichten Anna und Anne.
Mit ihrem Sprinter “Berta” sind sie seit 4 Monaten kreuz und quer durch Mexiko unterwegs und machen sich gerade auf, die USA zu entdecken. Wir wollen von ihnen wissen, wie sie Mexiko erlebt haben und wie sich der Sprinter bei dieser Reise schlägt.

SPRINTER STATT EXMO

„Das Spannende ist eigentlich, dass wir das alles mit einem normalen Sprinter geschafft haben.”

Gerade weil sie sich zuvor unsicher waren, sind Anna und Anne jetzt total begeistert und obwohl wir für dieses Gespräch ohne Bild telefonieren, sehen wir förmlich die Freude in ihren Gesichtern. Das ist kein Expeditionsmobil oder Land Rover, sondern ein ganz normales Auto ohne Allrad, erklärt Anne. Ein elementarer Bestandteil sind allerdings die All Terrain Reifen, ohne die sie viele Strecken mit Sicherheit nicht geschafft hätten. „ …denn wenn man in den Dschungel reinfährt, ist es halt oft feucht, schlammig und glitschig.”

Als die beiden ihre Berta kauften, war der Sprinter bereits für Campingzwecke ausgebaut. Vor der Langzeitreise nahmen sie neben den Reifen allerdings diverse Modifizierungen vor, deren Vorteile sich nun heraus­stellen.

Sprinter von Anna und Anne, Perspektivan.de
Sprinter als Reisefahrzeug – ohne Allrad und Schnikschnack durch Mexiko, die USA und Kanada

WASSERFILTER SIND DER PURE LUXUS

Hier kann keiner Wasser aus dem Hahn trinken – nicht nur wir trinkwasserverwöhnten Europäer, sondern auch die Bevölkerung nicht.

Anne und Anna erzählen uns von Ladengeschäften, an denen man gereinigtes Wasser kaufen und Kanister säubern lassen oder kaufen kann – sogenannten Agua Purificadas. Und natürlich gibt es auch Trinkwasser in Plasteflaschen zu kaufen, aber all das ist umständlich, kostet Zeit, Geld und letztere Option verursacht einen riesen Müllberg obendrein.

Die Wasserfilter haben wir so verbaut, dass wir jedes Wassereinfach erstmal mit dem Schlauch in unseren Wassertank füllen. Der Filter sitzt unterm Hahn und reinigt das Wasser bei der Entnahme aus dem Tank. Es durchläuft dabei eine Aktivkohlekartusche zur Aufnahme von gelösten Stoffen und eine Hohl­fasermembran, die Bakterien und andere Krank­heitserreger, wie Salmonellen und Legionellen zurückhält. Mit dieser Methode hatten wir noch nie auch nur das geringste Problem mit dem Wasser, obwohl es auch noch über Tage in brütender Hitze im Tank gelagert wird.”

100 Liter beträgt der Wasser­vorrat im Sprinter, den sie bei späteren Updates gerne noch einmal erweitern würden. Zum Einsparen von Wasser haben Anna und Anne unter anderem die Kassette gegen eine Trockentrenntoilette getauscht.

Die bereits angesprochene, mexikanische Hitze führte zu einer weiteren Modifikation „on the Road”.

KÜHLSCHRANK VS. MEXIKO

Bereits vor der Reise musste die Bleisäure-Bordbatterie des Sprinters einer 200Ah LiFePo weichen, denn der verbaute Kompressorkühlschrank ist schon etwas älter und frisst sehr viel Strom, erzählen uns die beiden.

Für Griechenland und Schweden hat das gereicht, doch die unge­wöhnlich starke Hitze Mexikos lässt den Kompressor im Dauer­lauf marschieren. Die Stromversorgung reichte für diese erhöhten Anforderungen nicht mehr aus. Nach kurzer Zeit im Land, macht sich deshalb im tiger-Hauptquartier ein Schattenparker-Kit auf den Weg, ihnen nach Mexiko zu folgen. Mit 180Wp Solartasche, Laderegler und Verlängerungskabel um zur Stromproduktion im angenehmeren Schatten parken zu können, während das Faltmodul in der Sonne arbeitet, hält der Kühlschrank seit dem die Lebensmittel zuverlässig frisch.

Neben genügend Strom, lieferte die big tiger Solartasche den beiden sogar noch einen richtigen Erfolgsmoment.

„Das Tolle war, dass wir das Setup on the Road einbauen konnten. Obwohl wir alles andere ohne Probleme selber machen, haben wir elektrische Arbeiten bisher immer Fachleuten überlassen, denn dabei kann ja doch ganz schön was schief gehen, wenn man sich nicht auskennt. Aber das Anschließen der Solartasche war wirklich einfach und mit unseren normalen Bordwerkzeugen möglich – das war ein richtiger Yeah-Moment.”

Solartasche im Einsatz bei Perspektivan.de
Mit zusätzlich 180Wp Solarstrom durch die nachträglich angeschaffte Solartasche big tiger 180, hält der Kühlschrank jetzt auch bei mexikanischer Hitze durch.

REISEN BILDET WEITER

Anna und Anne haben inzwischen nicht nur gelernt, einfache elektrische Installationen selber vorzunehmen. Mit ihrem “Offline Google”, Bertas Reparaturhandbuch, erschließen sie sich Stück für Stück das Schrauben am Fahrzeug. Sie machen Wartungsarbeiten und lernen verdächtige Geräusche einzuschätzen.

Wäre hier was mit dem Fahrzeug, würde es wahrscheinlich keine drei Minuten dauern, bis der erste hilfsbereite Mexikaner zur Stelle ist – doch zu wissen, dass wir es auch selber können, macht schon ein gutes Gefühl”

Die beiden haben sich mit grundlegenden Fertigkeiten deswegen schon vor der Reise vertraut gemacht. So übten sie z.B. den Umgang mit den schweren AT Reifen, für den Fall einer Panne.
Man könnte es außerdem als Sprachreise bezeichnen, sagen die beiden über ihre Fahrt durch den größten Teil des Landes. Kann man noch kein Spanisch, lernt man die wichtigen Sätze unterwegs garantiert ganz schnell, denn im nicht touristischen Hinterland spricht keiner auch nur ein Wort Englisch.

Anna und Anne empfehlen deswegen vorab einen Grundkurs in Spanisch zu besuchen und ein paar Vokabeln zu pauken – „…das öffnet auch direkt die Herzen der Menschen, wenn man sie wenigstens mit dem zur Tageszeit passenden Ausdruck Begrüßen kann.”

Reiseroute Mexiko von Anna und Anne, Perspektivan.de
Annas und Annes Reiseroute durch Mexiko

DURCHS MEXIKANISCHE HINTERLAND

Und was ist jetzt mit den Sorgen, die man sich am Hafen um sie machte? Alles unbegründet? „Mexiko ist ein unglaublich schönes und auch sicheres Reiseland wenn man sich an bestimmte Regeln hält”, sind sich die beiden einig.

Zwei der wichtigsten dieser Regeln lauten wohl: Fahre nicht Nachts und vermeide die Straße 199. Nachts sind Kühe und andere Tiere, die sich zum schlafen auf die warme Straße legen, sowie zahlreiche Schlaglöcher und „Topes”, für uns ungewohnt brutale und bei Dunkelheit kaum sichtbare “Huggel” zur Geschwindigkeitsreduzierung, die häufigsten Gefahren.

Anna und Anne erzählen uns, wie durchweg freundlich und willkommenheißend die Bevölkerung Mexikos auf die beiden Frauen im Van reagiert. Jeder winkt ihnen zu, gibt Komplimente für das Fahrzeug, redet gerne mit den Besuchern aus Deutschland und gibt Tipps. In ihren Gesprächen kommen sie aber auch immer wieder auf Regel drei zu sprechen: Stellt euch nicht einfach irgendwo an die Straße zum Übernachten, das ist hier sehr gefährlich.

Die beiden haben das Land inzwischen von der Ost- zur Westküste durchfahren und von der Halbinsel Baja California aus nach Norden in die USA verlassen. Gerade im Inland haben die Menschen sehr wenig Berührungspunkte mit Camping und kennen diese Art zu reisen nicht wirklich. Campingplätze sind hier rar gesät und so fragen Anna und Anne regelmäßig Farmer nach einer Übernachtungsmöglichkeit auf deren Grundbesitz.

Während wir mit den beiden telefonieren, trifft spontan Besuch am Sprinter ein. Zufällig vorbeikommende Mexikaner sind begeistert vom Fahrzeug und fangen ein lebhaftes Gespräch mit viel Gelächter und guter Laune an. „Ja, so ist das hier”, sagen die beiden.

Palenque, Mexiko

WIE GEHTS WEITER

Für Anna, Anne und Berta geht es nun durch die USA und weiter nach Kanada. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen, sowie viele Tipps von Reisevorbereitung bis Landes Know how, verschriftlichen sie auf ihrem Blog perspektivan.de. Schau dort unbedingt mal rein, wenn du eine solche Reise planst und folge tollen Eindrücken ihrer Reise auch bei @perspektivan auf Instagram.


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Empfehlungen aus Annas und Annes Reiseerfahrungen:

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Ein Hauch von rosa Nebel zieht durch die Straße in der das Expeditionsmobil parkt – fast mystisch könnte es wirken, auch wenn ein leises Zischen dazu den weniger fabelhaft anmutenden Geruch nach Lack verströmt. Aus dem rosa Nebel entsteht der mit Abstand größte unter den zahlreichen Flamingos in der Lagune von Dakhla, Marokko.

Julian Vogel und Sina Gerke

Wir sprechen mit Julian Vogel und Sina Gerke über ihr Reisefahrzeug TEMBO, einen Steyr 12M18 Allrad LKW und Grafitti Art Work als Botschaft für den Frieden.

Allrad LKW TEMBO – Kindheitstraum und Bootschaftshelfer

Wenn man Julian und Sina fragt, warum ihr Reisefahrzeug ein Allrad LKW werden musste und ob es nicht auch z.B. ein Van getan hätte, glänzen die Augen und sie kommen ins Schwärmen. Julian erzählt dann von früher, als sie mit dem VW Bus unterwegs gewesen sind – von den beengten Platzverhältnissen, nicht zuletzt für die vierbeinige Begleiterin Wilma, die nicht gerade raumsparendes Handtaschenformat besitzt.

Erschwert wurden die Reisebedingungen auch durch die künstlerische Tätigkeit der Beiden. Für ihre Werke erledigen sie den Materialtransport im eigenen Fahrzeug. Dafür müssen Farbeimer, Sprühdosen und jede Menge Zubehör bis hin zu sperrigen Leitern so untergebracht werden, dass man auch noch irgendwie selbst mit hineinpasst. Der nächtliche Gestank nach Lack durch benutzte Spraydosen, verbesserte die Situation ebenfalls nicht unbedingt.

Eines Tages rollte auf Korsika der Aha-Effekt dann mit viel Hubraum und tief blubbernd an den beiden vorbei, während sie mit durchnässten Klamotten bei Dauerregen im Bus kauerten. “Ahhh … so geht das also!”, dachte sich Julian, dessen Spieltrieb von nun an nicht mehr zu bremsen war.

Wie viele Jungs, war auch er bereits in seiner Kindheit von großen Fahrzeugen fasziniert und das Basteln von LEGO Trucks eine Leidenschaft. Wie heftig nun der Wunsch nach einem LKW in Originalgröße zum Reisen entflammt worden war, blieb bei den Menschen um ihn herum nicht wirklich unbemerkt.

„Ich glaube ich habe damit viele Menschen in meinem Umfeld hard genervt.“

Erste Recherchen führten ihn auf die Webseiten diverser Expeditionsmobil Premiumhersteller, deren Preislisten den Traum erstmal in weite Ferne zu rücken schienen. Doch irgendwie ließ ihn der Gedanke nicht mehr los. Nach ein bisschen mehr Recherche fiel die Entscheidung: Der Traum sollte durch Selbstausbau “on a budget” umgesetzt werden.

Der Grundstein wird gelegt

Zum 38 Geburtstag beschenkte Julian sich schließlich selbst, mit einem vom Militär ausgemusterten Steyr 12M18, olivgrün und mit Pritsche / Plane zum Beladen. Schon ohne jegliche Umbauten, stellte sich eine überraschend vielseitige Verwendung für so ein Gefährt heraus. Vom Transport von Gartenabfällen, bis zum Besuch eines Yoga-Festivals … der Allrad-LKW bewährte sich im Einsatz.

Die nächsten Geburtstage trieben den Umbau Schritt für Schritt voran. Seinen 41.sten feierte Julian schließlich mit fertig gebautem TEMBO im marokkanischen Zagora. Julian und Sina betonen dabei, gerade keine besonderen Offroad-Ambitionen zu haben. Natürlich kommt der Nebeneffekt nicht unerwünscht, mit dem LKW auch einmal einen Ort über Pisten mit schwierigem Gelände erreichen zu können – so stehen die beiden, als wir für für diesen Artikel mit ihnen sprechen, mutterseelenallein auf einer Klippe, entlang einer kaum genutzten Route mit geradezu epischem Ausblick auf den Atlantik. Der eigentliche Zweck des LKW dient allerdings in erster Linie der Verwirklichung ideeller Ziele, statt welcher auf besonders abgelegenen Stellen der Landkarte.

„Jeder hat individuelle Fähigkeiten,
die zum Bewirken von Positivem genutzt werden können.“

Steyr 12M18 von Julian Vogel, tembo_traces

Ein Zeichen für den Frieden

Irak 2007: Der Irakkrieg und die Diktatur Sadam Husseins sind vorbei, doch die Terrororganisation Al Quaida und deren Ausrufung des “islamischen Staates”, lassen das Land nicht zur Ruhe kommen. Es ist das Jahr, als Julian den Irak bereist und vor Ort beschließt, ein Zeichen für den Frieden setzen zu wollen. Seine Kunst soll ihm dabei als Sprachrohr dienen und allgemein verständlich, sowie losgelöst von Sprachbarrieren eine Botschaft senden.

An keiner unbedeutenderen Stelle, als an den Mauern eines alten Hussein Palastes, entstand die erste “World Peace Wall” – ein Streetart Kunstwerk, das sowohl von Kritikern wie auch der Bevölkerung vor Ort gleichermaßen positiv aufgenommen wurde.

Seit dem sind 24 World Peace Walls auf der ganzen Welt entstanden, teilweise verwirklicht mit Jugendlichen aus der Bevölkerung und / oder anderen ortsansässigen Künstlern. So bemalte er zum Beispiel 2008 die Wand eines Ugandischen Rathauses mit einer Friedensbotschaft, gemeinsam mit ehemaligen Kindersoldaten.

Für Julian und Sina ist diese Form der universellen Kommunikation ein idealer Weg um ein Bewusstsein für die Aussagen der Gemälde zu schaffen. In einem Mission Statement erklärt Julian es sinngemäß so:

Ob Fresken in Kathedralen, Propaganda oder Anzeigen-Kampagnen – was wir sehen lenkt unser Denken in eine bestimmte Richtung und das seit Anbeginn der Zeit. Unser Denken wird zu Worten und unsere Worte zu Taten. Was wir denken ist unsere Realität, sie manifestiert sich um uns herum.

World Peace Wall Marokko, Julian Vogel Art

Ein tieferes Verständnis der Bevölkerung

Wenn wir eine Wand für das Projekt entwerfen ist sie nicht für uns. Sie ist für die Leute vor Ort.” sagt Julian und erklärt uns, wie wichtig es ist, ein Gespür für die Menschen zu entwickeln, damit sie sich anschließend mit dem Motiv identifizieren können. Die örtliche und zeitliche Flexibilität durch das Fahrzeug lässt es zu, sich die Umgebung genau anzuschauen, ihre Bewohner persönlich kennenzulernen, zu erfahren, worauf sie stolz sind oder mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben und tiefer zu recherchieren.

„Jede World Peace Wall greift kulturelle Elemente und Motive eines Landes auf, die mit seiner Geschichte harmonisieren und spiegelt zugleich aktuelle Themen oder Probleme.“

Autarkie neu gedacht

Wir blicken während unseres Video-Calls wieder in leuchtende Augen, als die beiden nicht nur von ihrem Projekt berichten, sondern auch den Vorteilen, die der LKW in das Reisen zu dessen Stationen bringt. Der zuvor strikt begrenzte Zeitraum aufgrund gebuchter Unterkünfte und Flüge, zeichnete den Verlauf eines Projektes immer sehr stark vor. Von der Einholung der Genehmigungen bis zum Finden von möglichen Kooperatiospartnern oder Helfern vor Ort – all das musste im Vorfeld im rein schriftlichen Kontakt organisiert werden, da die dafür benötigte Zeit vor Ort schwierig kalkulierbar und generell zu knapp gewesen ist. Durch das Reisefahrzeug können Dinge nun unterwegs mit Ruhe entstehen und sich entwickeln. Statt per Email, werden Gespräche jetzt direkt in örtlichen Behörden oder beim gemeinsamen Abendessen geführt.

Wir bewundern die beiden für die tiefe Beziehung und das Verständnis das sie für Orte entwickeln, zu denen die reisen. “Das reine Konsumieren von Reisezielen ist nicht unser Fall”, sagen die beiden. Warum soll ich von einem Landes-Highlight zum nächsten hetzen, nur um da gewesen zu sein? Reisen soll ja auch erholsam und entspannend sein, dafür nimmt man sich meist gar keine Zeit. Wir möchten außerdem unsere persönlichen Fähigkeiten nutzen, an dem Ort etwas Sinnvolles zu hinterlassen”.

Durch das große Fahrzeug-Format hat sich auch der Materialtransport zum Besseren entwickelt. Mussten Sina und Julian früher auf Farben von oft minderer Qualität vor Ort zurückgreifen, nutzen sie heute die Außenstauboxen des LKW für die Mitführung von hochwertigem Material und können leere Behältnisse dort zwischenlagern, bis sie zu einer geeigneten Entsorgungsstelle gelangen – ganz ohne mit dem Lackgestank auf kleinstem Raum schlafen zu müssen.

Als dritten, großen Vorteil nennen Sina und Julian die Autarkie des urbanen Campens, direkt bei der in Arbeit befindlichen Wand. Nach einem anstrengenden Tag auf einer Arbeitsplattform nach marokkanischer Art (ungesichert auf einem spärlich befestigten Brett auf Höhe des 4 Stockwerks), “ist man froh, wenn man nach Hause kommt, etwas kochen, heiß duschen und morgens einfach wieder an die Arbeit gehen. Man kann sich besser auf das Projekt konzentrieren, wenn man nicht noch mühevoll das Leben drum herum organisieren muss.” Die beiden beschreiben, wie der LKW die Situation deutlich entspannt, da An- und Abfahrten entfallen, ein vor Ort benötigter Laptoparbeitsplatz zur Verfügung steht usw.

Während sie von ihrer aktuellen Reise erzählen, bringen Sina und Julian eine tiefe Dankbarkeit für das Privileg zum Ausdruck, nun erstmals mit so viel Zeit unterwegs sein zu können. Sie haben ihr Leben um ihre beruflichen Verpflichtungen herum inzwischen so organisiert, dass sich jetzt gerade nicht weniger als ein halbes Jahr Aufenthalt in Marokko seinem Ende zuneigt.

Wo geht es für TEMBO weiter

Nach 6 Monaten im LKW und zwei fertiggestellten World Peace Walls in Marokko, schmieden Sina und Julian neue Reisepläne. Seit 2018 ist ihr Kunstprojekt zu einem globalen Puzzle geworden, bei dem sich das Motiv einer Stadt an das einer anderen anfügt. Die “Infinite World Peace Walls” werden sich weiter entwickeln und wachsen, das ist sicher. Ob Sina und Julian sich dafür ganz dem Thema Reisen in Verbindung mit dem Projekt verschreiben und inwieweit sie mühevoll aufgebaute Zelte hinter sich abbrechen wollen – so ganz einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Doch auch dieses Puzzle werden die beiden zusammensetzen.

Die Welt verändern?

Als wir den beiden bei ihren Ausführungen zuhören, fangen wir an, über unsere eigenen Skills nachzudenken, die man zum Guten verwenden könnten und dass man damit ganz bestimmt nicht direkt die Welt verändern wird. Doch wenn wir durch unsere eigene Haltung ein Zeichen setzen, die Gedanken anderer Menschen positiv beeinflussen und diese positiven Gedanken wiederum zu positiven Handlungen führen, macht das die Welt sehr wohl zu einem besseren Ort.

Folge Julian und Sina

Folge Julian und Sina bei ihren Reisen unter TEMBO_TRACES bei Instagram und Julians Werken mit dem Projekt der World Peace Walls.

Für 2022 ist die Veröffentlichung des Filmes ‚IMAGINE- Peace by Paint‘ geplant, einer Dokumentation über das Projekt über die letzten 14 Jahre, die du nicht verpassen solltest!

Zu TEMBO:

TEMBO ist ausgestattet mit einer elektrischen Anlage aus dem tigerexped power pro Modulsystem. Unsere Techniker beraten dich gerne dazu, ermitteln deinen persönlichen Bedarf und stellen eine nach Funktion und Budget passende Anlage für dich zusammen.

Erfahre hier mehr zum power pro Modulsystem oder fordere direkt deine persönliche, unverbindliche Telefon-Beratung an

Elektrik Steyr 12M18 TEMBO, Julian Vogel
Die „tigerexped power pro“ Anlage im Steyr 12M18 TEMBO, installiert von Julian Vogel

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