Kaffee on the Road ohne Strom aber mit viel Aroma – AeroPress

Kaffee on the Road. Ohne Strom aber mit viel Aroma – AeroPress

Kaffee gehört für viele zum Tag wie ein Lebenselexier. Da die Kaffeemaschine jedoch häufig keinen Platz oder nicht genügend Strom im Camper findet, muss der Kaffee on the Road anders zubereitet werden. Von den unterschiedlichen Möglichkeiten der nicht elektrischen Kaffeezubereitung, möchten wir euch heute eine vorstellen, die unterschiedliche Brühmethoden für einen besonders aromatischen Geschmack kombiniert. Der kleine, leichte Zubereiter ist deshalb aus der internationalen Kaffeeszene und deren Meisterschaften nicht mehr wegzudenken. Perfekt für uns, denn die AeroPress ist einfach perfekt für unterwegs.

Was ist die AeroPress

Der manuelle Kaffeebereiter besteht in der Hauptsache aus einem Zylinder mit Stempel und einem Filterhalter. Sie kommt im Set mit Zubehör wie einem Rührspatel und einem Trichter zum sauberen Einfüllen von Kaffeemehl in den Zylinder mit dem ebenfalls enthaltenen Messlöffel.

Traditionell werden kleine Papierfilter in der AeroPress verwendet. Findige Hersteller sind auf den AeroPress-Zug aufgesprungen und bieten auch Dauerfilter aus Metall dafür an. Von AeroPress selbst gibt es allerdings nur Papierfilter, da diese angeblich ein besseres Kaffeeergebnis liefern.

AeroPress mit Zubehör

Warum Kaffee aus der AeroPress jedem schmeckt

Alles begann mit einem Hochschuldozenten für Ingenieurwesen, der an seinem Arbeitsplatz, der Stanford Universität den Säure und Bitterstoffanteil in seinem Kaffee reduzieren wollte. Alan Adler experimentierte mit verschiedenen Zubereitungsmethoden wie dem klassischen Brühen, verwendete Espressomaker und führte Versuche mit der French Press durch. Dabei war ihm aufgefallen, dass keine dieser Zubereitungsarten einem die volle Kontrolle über alle Parameter, wie etwa Wassertemperatur, Brühzeit und Mahlgrad des Kaffeemehls einräumte. Das musste doch anders gehen.

Im Laufe der Zeit entwickelte er so einen kleinen Kaffeezubereiter, der dies ermöglicht. Der Geschmack eines Kaffees lässt sich mit der AeroPress also so individuell beeinflussen, dass jeder unterwegs sein eigener Barista sein und das für ihn leckerste Heißgetränk genießen kann. Von Espresso bis Cold Brewd … mit der AroPress kein Problem.

Kaffee aus der AeroPress – Schritt für Schritt Anleitung

Bevor wir in die Schritt für Schritt Anleitung einsteigen, sei gesagt, dass es mit der AeroPress nicht „das eine“ Rezept oder die eine Zubereitung gibt. Variiere mit Ziehzeit, Wassertemperaturen, Füllmengen oder Mahlgraden, verlängere einen konzentrierten Kaffe am Ende oder genieße ihn kalt gebraut …

Mit dieser folgenden Variante erhältst du jedoch einen Kaffee, der den meisten Geschmacksnerven schmeichelt, vorausgesetzt natürlich du verwendest Kaffeebohnen oder Pulver von guter und frischer Qualität.

  1. Für den besten Kaffeegeschmack: Mahle Kaffeebohnen frisch. Wir empfehlen einen feinen bis mittleren Mahlgrad (etwa wie feines Tafelsalz) und ca. 16 – 17 Gramm pro Tasse.
  2. Lege einen Filter in den Filterhalter. Einige Baristas schwören übrigens darauf, Papierfilter mit heißem Wasser vorzubrühen, damit der Eigengeschmack des Papiers nicht die Geschmacksvielfalt des Kaffees stören kann – dafür wäre nun der passende Zeitpunkt.
  3. Lasse das Wasser nach dem Kochen für eine Minute abkühlen, denn die optimale Temperatur zum Kaffee brühen mit der AeroPress liegt bei ca. 90° Celsius.
  4. Schraube den Filterhalter auf den Zylinder der AeroPress und Fülle das Kaffeepulver in den Zylinder.
  5. Stelle die AeroPress auf eine Kaffeetasse.
  6. Gieße Wasser auf den Kaffee bis die AeroPress ca. drei Viertel gefüllt ist, lasse ihn für etwa eine Minute ziehen und rühre um, damit sich das Kaffeepulver gleichmäßig verteilen kann.
  7. Gieße entweder nochmal Wasser nach, um den Zylinder komplett zu füllen, oder setze direkt den Stempel in den Zylinder.
  8. Drücke den Stempel im Zylinder nach unten, bis das Luftpolster zwischen Stempel und Kaffeesatz komplett herausgedrückt ist.
  9. Gieße den Kaffee eventuell mit der Restmenge des Wassers auf.
  10. Genieße den besten Kaffee on the Road.

AeroPress umgekehrt benutzen – Die inverted Methode

Von vielen Baristas wird die AeroPress umgekehrt benutzt. Bei der inverted Methode wird der Kaffeebereiter auf auf den Stempel gestellt und das Kaffeepulver in den Zylinder eingefüllt. Der Filterträger kommt erst nach dem Eingießen des Wassers als „Verschluss“ obendrauf und die AeroPress zum Drücken schnell umgedreht. Durch das Vakuum, das von der Dichtung am Stempel erzeugt und gehalten wird, ist das Möglich, ohne dass der Kaffee beim umdrehen direkt aus dem Filter läuft.

Reinigung der AeroPress

Bei der Reinigung kommt ein weiterer Vorteil des stromlosen Kaffeebereiters für uns on the Road zum tragen. Die Reinigung ist mit extrem einfach und benötigt nur aller geringste Reserven aus deinem mitgeführten Frischwasservorrat.

Das Pulver wird mitsamt dem Filter ganz einfach mit dem Stempel aus dem Zylinder herausgedrückt und schon jetzt ist die AeroPress so gut wie sauber. Ein kurzes Abspülen mit klarem Wasser ist der ganze Aufwand.

Der perfekte Begleiter

Die AeroPress hat ein super kleines Packmaß und wiegt nur wenige Gramm.
Das verwendete Material ist vom Hersteller zertifiziert migrationsfrei von Weichmachern aus dem Kunststoff und durch die lange Haltbarkeit ein Produkt, dass dir jahrelang viel Freude beim Reisen durch einfach guten Kaffee bereiten wird.

Du willst eine Aeropress haben?

Als dein Reisefahrzeugausstatter mit dem besten Equipment für unterwegs, haben wir die AeroPress natürlich im Sortiment. Hier findest du alles für den perfekten Genuss.


Der Tipp zur Kaffeezubereitung on the Road gefällt dir? Zeig ihn doch auch Gleichgesinnten, die unterwegs bestimmt auch gerne guten Kaffee trinken!

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Anfahrhilfe: So kriegst du mit Bergeboards die Karre aus dem Dreck

Anfahrhilfe: So kriegst du mit Bergeboards die Karre aus dem Dreck

Klar willst du Deinem Camper auch mal zeigen, was Offroad-Spaß heißt, oder nicht? Über sandige oder schlammige Wege ein Lagerplätzchen finden, wo du nichts hörst, als das Rauschen eines nahen Flusses, in der Nacht. Damit diese Romantik allerdings nicht länger andauert als geplant, sollten Bergeboards als Anfahrhilfe zu deiner Ausstattung gehören.

Doch dabei haben ist das eine. Bergehilfen richtig einsetzen, das andere. Hier bekommst du wertvolle Tipps für den Einstieg – damit der Offroad Spaß nicht zum Bergefrust wird.

Vom Luftlandeblech zum Bergeboard

Sogenannte Sandbleche sind heute beim Geländefahren nicht mehr wegzudenken. Sie sind bei fehlender Traktion das Mittel erster Wahl. Nicht zu Unrecht machen sie ein Fahrzeug auch optisch erst so richtig zum Offroader.

Die ursprüngliche Entwicklung galt weniger spaßigen Zwecken. Um 1940 herum wurden Bleche aus Stahl für militärische Zwecke entwickelt, die Flugzeugen das Landen auf sandigem oder morastigem Boden ermöglichen. Noch heute hörst du manchmal die Bezeichnung “Luftlandebleche”. Gemeint sind damit lange Stahlbleche mit Löchern und stabilisierenden Sicken. Zusätzlich haben sie seitliche Haken, um sie schnell miteinander zu verbinden und ganze Felder selbst für schwere Fahrzeuge befahrbar zu machen.

Solche Sandbleche aus Metall werden heute ohne seitliche Haken für den Bergeeinsatz bei Fahrzeugen, oft aus leichterem Aluminium gefertigt.

Moderne Bergeboards für Offroader bis zur leichten Nutzfahrzeugklasse, werden inzwischen aus hochstabilem Kunststoff, Nylon o.ä. gefertigt. Sie sind robuste Leichtgewichte geworden. Das TRED Pro etwa hält einer Belastung von bis zu 4,5 Tonnen stand, bei einem Eigengewicht von nur 4,1 kg.

Raus aus dem Dreck mit Bergeboards

Hast du Dich auf sandigem oder schlammigem Untergrund oder auch im Schnee festgefahren, helfen Dir Deine Bergeboards als Anfahrhilfe und die folgenden Tipps zu ihrer richtigen Nutzung.

1. Die Sache nicht verschlimmern

Wenn Deine Reifen keine Traktion mehr haben und sich Dein Fahrzeug eingräbt: Versuch gar nicht erst lange durch Gas geben wieder freizukommen. Das macht die Sache nur Schlimmer. Die Reifen werden noch mehr losen Untergrund wegschaufeln und Dein Camper steht immer tiefer im Morast.

2. Ran an die Arbeit

Schaufle möglichst viel losen Untergrund in Fahrtrichtung vor Deinen Reifen weg. Je nach Situation kann die Fahrtrichtung nach vorne, oder möglicherweise auch besser rückwärts aus dem Loch führen. Ist der weitere Verlauf weiter sehr weich, kannst du durch Vorgraben einer kurzen Fahrspur dafür sorgen, nicht nach dem Überfahren des Sandbleches gleich wieder stecken zu bleiben.

Gute Bergeboards, wie TRED’s, sind so geformt, dass du sie als Schaufel nutzen kannst.

Hier nicht faul sein ist die halbe Miete. Stecken die Reifen tief im Morast, erleichterst du das Herauskommen, wenn du auch die Flanken einigermaßen freilegst. Liegen gar Achsen, Differenzial oder andere Teile auf, gilt der Tipp gleich doppelt: Beim Versuch das Fahrzeug frei zu kriegen, schieben sie nicht nur Sand oder Schlamm vor sich her und erschweren die ganze Sache damit stark, die Bergeboards brauchen auch das Gewicht des Fahrzeugs um den Reifen genug Traktion bieten zu können.

3. Bergeboards verkeilen

Einer der entscheidenden Punkte ist, das Bergeboard tief genug zwischen Reifen und Untergrund zu verkeilen. Einfach davor schmeißen bringt hier nichts, auch nicht bei der schönen Mulde, die die TRED’s extra haben um sich besser an den Reifen zu schmiegen. Lass die Mukkies spielen und schaffe einen “Angriffspunkt” für die Räder.

An welchen Rädern platzieren:

Bist du mit einem Paar (also zwei) Bergebrettern bei einem Fahrzeug ohne Sperren unterwegs, empfiehlt sich je nach Situation die Platzierung einer Anfahrhilfe am jeweils durchdrehenden Rad der Vorder- und Hinterachse.

Ist Dein Fahrzeug mit einer Achssperre ausgestattet, schalte sie zu und nutze die Anfahrhilfen an dieser Achse.

Hat Dein Camper ausschließlich 2 WD, nutze die Boards an der Antriebsachse.

Mit einem Set aus vier Recovery Boards musst du Dir in dieser Hinsicht natürlich keine Gedanken machen. Jedem Reifen ein Board zu verpassen macht die Bergung wesentlich leichter.

4.Fahrzeug vorbereiten

Hast du keinen permanenten Allradantrieb, stelle sicher, dass dieser eingeschaltet ist. Auch der Einsatz von Differenzialsperren ist jetzt angezeigt.

5. Anfahren

Fahre beherzt aber unbedingt kontrolliert an! Bei der Fahrzeugbergung mit Recovery Boards ist es extrem wichtig, dass die Reifen NICHT auf dem Board durchdrehen. Das hilft in keinster Weise bei der Bergung, beschädigt aber das Bergebrett und unter Umständen sogar Deine Reifen.

Außerdem wichtig:
Ruiniere nicht Deine Kupplung! Mit schleifender Kupplung anzufahren bringt Dir nichts. Gerade offroad gilt: Nutze die Kupplung NUR, wenn es unbedingt zum Schalten sein muss, sonst NIE. Du verlierst so nur die Kontrolle über Dein Fahrzeug. Und kupple ohne zu zögern wieder ein. Gerade in Situationen wie beim Bergen kannst du sonst nach dem Track gleich eine Neue bestellen.

Wenn der erste Versuch misslingt:

1. Mehr schaufeln.

Nicht lange rumprobieren. Wenn das Anfahren mit Bergeboards gut vorbereitet ist und gelingt, wird es das direkt tun. Wenn nicht, helfen auch keine 10 Versuche. Aussteigen und mehr schaufeln ist dann angesagt.

2. Luftdruck überprüfen

Ein niedrigerer Luftdruck verschafft dem Reifen mehr Auflagefläche und damit mehr Traktion. Grundsätzlich hilft es ungemein, den Luftdruck beim Befahren von losem Untergrund von vorneherein nach unten anpassen. Die Wahrscheinlichkeit sich festzufahren sinkt zusammen mit dem Luftdruck.
War Dein erster Bergeversuch nicht erfolgreich, kannst Du prüfen, ob der Druck noch weiter vermindert werden kann.

WICHTIG:
Du solltest selbstverständlich dafür ausgerüstet sein, den Reifendruck nach der Bergung wieder auf das normale Maß erhöhen zu können. Bei abgesenktem Reifendruck mit normaler Geschwindigkeit und auf befestigter Fahrbahn zu fahren, stellt ein großes Gefahrenpotenzial für Dich und andere dar! Das Fahrverhalten verschlechtert sich enorm und der Reifen kann durch Walgen und Erhitzen sogar platzen.

Für ein Fahrzeug ohne Druckluftanlage heißt das also: Ein Kompressor muss in diesem Fall mit an Bord.

Nach der Bergung

Vergiss nicht nach der Bergung Deine Boards wieder einzusammeln. Optionale Gurte, die an den Sandblechen befestigt werden, erleichtern das Wiederfinden, wenn sie sich beim Überfahren in den Morast gegraben haben.

Wegen dem ganzen Dreck empfehlen wir Dir übrigens die Anbringung an der Außenseite des Fahrzeuges mit entsprechenden Montage-Kits oder das Verstauen in einer entsprechenden Tasche.

Du fühlst dich gut vorbereitet? Hier gelangst du direkt zu unserem breiten Sortiment TRED 4×4 Bergeboards und entsprechendem Zubehör.

Heizleistung bei Autoterm Air Standheizung zu gering / Pumpe zu laut

Heizleistung zu gering / Pumpe zu laut

Bei deiner Autoterm Standheizung ist die Heizleistung zu gering und / oder die Pumpe hört sich sehr laut an?
Erfahre hier woran es liegen könnte und wie du das Problem behebst!

Die wahrscheinlichste Ursache und deren Behebung

Die Ursache kann eine ungenügende Entlüftung, also Luftbläschen in der Kraftstoffpumpe sein. Das kannst du dagegen tun: 

Löse die Pumpe und halte sie in einer aufrechten Position, während die Standheizung auf voller Leistung läuft. Wenn Bläschen in der Kraftstoffleitung zu erkennen sind, lasse die Pumpe so lange in dieser Position arbeiten, bis keine Blasen mehr nachkommen. Montiere die Pumpe anschließend wieder in ihrer alten Lage oder korrigiere diese. Korrekt ist waagerecht, mit leicht angehobener Auslassseite (maximal 15 Grad).

Auf den Seiten 18 und 19 der Installationsanleitung ist die richtige Positionierung / Montage der Pumpe dargestellt.

Hier findest du die Anleitung zum Download.  

Kraftstoff-Vorfilter

Ist ein Kraftstoff-Vorfilter verbaut? Dann kann es passieren, dass die Kraftstoffpumpe Luft ansaugt, weil der Filter waagerecht oder gar mit der Ausströmseite leicht nach oben montiert wurde. Die Ausströmseite des Kraftstofffilters muss so weit nach unten zeigen (etwa 5 Grad), dass die Pumpe immer Diesel aus dem gefüllten Teil des Filters ansaugen kann.

Pumpe extern triggern

Sollten die vorherigen Maßnahmen nicht helfen und Luftbläschen hängen fest in den kleineren Kanälen der Pumpe, kann man diese kurzzeitig von außen triggern. Durch diese Methode bringt man die Pumpe dazu schneller (mit 2 – 2,5 Hz, also Hüben pro Sekunde) zu arbeiten, als wenn sie von der Heizung angesteuert würde und verbleibende Bläschen werden mit größerem Druck herausbefördert. 

Das externe Triggern kann entweder einer unserer Profi-Einbaupartner übernehmen, der die Pumpe an ein dafür ausgelegtes Gerät anschließt, oder du bist als Laie ambitioniert genug, das Triggern Zuhause wie folgt zu improvisieren.  

Bevor du jetzt loslegst:

Sei dir bewusst, dass für Schäden, die durch unsachgemäße Eingriffe an technischen Geräten entstehen, keine Haftung übernommen werden kann. Du solltest genug handwerkliche Erfahrung, Vorstellungskraft und werkzeugtechnische Ausstattung besitzen, um die folgende Anleitung mit einer gewissen Sicherheit ausführen zu können. Sollten Punkte für dich unklar sein oder Zweifel bestehen, wie das Triggern auszuführen ist, rufe lieber einen unserer Einbaupartner in deiner Nähe an und vereinbare einen Termin, um die Pumpe von ihm kurz entsprechend anschließen zu lassen. Du findest hier eine nach Postleitzahlen sortierte Liste mit Profis, die dir gerne weiterhelfen:

So gehst das externe Triggern

  1. Ziehe den Stecker der Pumpe ab. 
  2. Klemme zwei Kabel auf die Pins der Pumpe (die Polung ist dabei egal). 
  3. Dann hältst du das an Minus der Pumpe angeschlossene Kabel auf den Minuspol einer Batterie (je nach verwendeter Pumpe an 12V oder 24V). 
    1. Das Kabel, das an die Plusklemme der Pumpe angeschlossen ist, jetzt in schneller Abfolge, jeweils für Sekundenbruchteile auf den Pluspol der Batterie halten und wieder wegnehmen. Auf keinen Fall Dauerspannung geben, da die Pumpe durchbrennen könnte! Führe diese sehr kurzen Impulse über eine Gesamtdauer von ca. 30 bis höchstens 60 Sekunden aus.

Die Pumpe sollte jetzt ausreichend entlüftet sein, um geräuscharm zu arbeiten und um das benötigte Kraftstoffvolumen für die erwartete Heizleistung zu fördern. Damit das Problem zukünftig nicht mehr auftritt, beachte bitte die oben genannten Empfehlungen zur Montage von Pumpe und Vorfilter und vermeide den Betrieb der Heizung bei leer werdendem Kraftstoff. Die Pumpe würde sonst wieder Luft ansaugen.


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