LiFePO4-Batterien richtig lagern: So übersteht deine Bordbatterie lange Standzeiten problemlos

Campervan im Carport im Winter


Die Campersaison ist vorbei, das Reisefahrzeug steht in der Halle oder vor dem Haus. Vor der langen Standzeit stehen Vorbereitungen wie das Reinigen des Wassertanks an – und plötzlich stellt sich die Frage: Was passiert eigentlich mit der LiFePO4-Batterie?

Die gute Nachricht: Moderne LiFePO4-Batterien sind deutlich pflegeleichter als klassische Bleibatterien. Trotzdem lohnt es sich, einige grundlegende Punkte zu beachten, auf die wir hier nun eingehen wollen.


Warum die Lagerung überhaupt wichtig ist

Jede Batterie verliert über längere Zeit etwas Energie – selbst wenn überhaupt keine Verbraucher angeschlossen sind. Zudem laufen langsam chemische Alterungsprozesse ab, die durch ungünstige Lagerbedingungen beschleunigt werden können.

Wenn du deine Batterie über Monate nicht nutzt, solltest du deshalb nicht einfach das Fahrzeug abstellen und vergessen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich sicherstellen, dass die Batterie auch nach der Winterpause oder einer längeren Standzeit sofort wieder einsatzbereit ist.


Batterie richtig auf die Einlagerung vorbereiten

LiFePO4-Batterien sind ideal für Fahrzeuge geeignet, die auch längere Zeit ungenutzt stehen. Mit wenigen Maßnahmen lässt sich die Lebensdauer der Batterie positiv beeinflussen:


Optimaler Ladezustand

Rein aus Sicht der Zellalterung gelten etwa 60 % Ladezustand als ideal für sehr lange Lagerzeiten. Der Grund dafür liegt in der Zellchemie: Lithiumzellen altern langsamer, wenn sie über längere Zeit weder vollständig geladen noch vollständig entladen sind.

In der Praxis empfiehlt sich bei Fahrzeugen jedoch häufig das vollständige Laden vor der Einlagerung, um Reserven für die unvermeidbare Selbstentladung und eventuelle Ruheströme zu schaffen.

Bei tigerexped Batterien ist die Selbstentladung durch spezielle Maßnahmen und den Verzicht auf z.B. energiehungrige Bluetooth-Module im Verhältnis extrem gering. Als weitere Besonderheit besitzt sie einen physischen Schalter am Gehäuse, mit dem die Batterie vor der Lagerung vollständig ausgeschaltet werden kann – dadurch reduziert sich der Eigenverbrauch des Batteriemanagementsystems auf ein Minimum.


Zusätzliche Maßnahme

Um das Fließen ungewollter Ströme zu vermeiden, ist es sinnvoll, die Batterie vom Bordnetz zu trennen.

Dafür kannst du einen Batteriepol abklemmen.

Für ein jederzeit einfaches Trennen der gesamten Elektrik empfiehlt sich, einen Batteriehauptschalter in das System zu integrieren, den du nun auch für die Wintereinlagerung nutzen kannst.


Muss die Batterie während der Lagerung am Ladegerät bleiben?

Nein.

Ein häufiger Irrtum aus der Zeit der Bleibatterien ist die Annahme, dass eine Batterie ständig an einer Erhaltungsladung hängen muss. Bei LiFePO4-Batterien ist das in der Regel nicht notwendig.

tigerexped Batterien können bis zu drei Monate abgeschaltet gelagert werden, ohne dass ein Nachladen erforderlich ist.

Dauerhaftes Laden während der gesamten Lagerzeit bringt bei Lithiumbatterien meist keinen Vorteil und kann sogar dazu führen, dass die Batterie unnötig lange auf maximalem Ladezustand gehalten wird.


Überblick nochmal in Kürze

  • Batterie vor der Einlagerung laden.
  • Batterie abschalten.
  • Vom Bordnetz trennen.
  • Etwa alle drei Monate einen vollständigen Ladezyklus durchführen.
  • Keine dauerhafte Erhaltungsladung notwendig.


Nach der Standzeit wieder in Betrieb nehmen

Vor der ersten Reise empfiehlt es sich, die Batterie vollständig aufzuladen und das Bordnetz auf ordnungsgemäße Funktion zu prüfen.

War die Batterie über einen längeren Zeitraum abgeschaltet, kann in Einzelfällen eine Reaktivierung erforderlich sein. Bei tigerexped Batterien erfolgt dies über den Reset-Taster, der etwa zehn Sekunden gedrückt gehalten wird.


tigerexped Batterie-Manuals Download

Im Shop findest du die Manuals der tigerexped LiFePO4-Batterien auch noch einmal als Ganzes zum Download:



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