Welchen Wasserfilter brauchst du? In 5 + 1 Fragen zum passenden Kit

Welchen Wasserfilter brauchst du?
In 5 + 1 Fragen zum passenden Kit

Wenn es um die Auswahl der richtigen Wasserfilter für Wohnmobil oder Camper geht, wird es unübersichtlich. Es gibt verschiedene Filterkartuschen, Befüll- oder Entnahmefilterung, Systeme für kleine oder größere Wasservorräte, diverse Kombinationsmöglichkeiten…

Doch: Was davon brauchst du jetzt wirklich?

Keine Sorge: Nach der folgenden kleinen Bedarfsermittlung anhand von nur 5 +1 Fragen, kannst du das passende Wasserfilter Kit für deinen Bedarf bestimmen.

Anmerkung:

Wir gehen hier auf eine mechanische Wasserfilterung mit Wasserfilterkartuschen ein. Sie funktionieren zuverlässig ohne Strom und weitere Technik und eignen sich somit für alle Reisenden gleichermaßen. Alternative Verfahren wie Osmoseanlagen oder eine UV-Bestrahlung des Wassers, lassen wir hier erst einmal außen vor.

Bereit? los geht‘s!

Frage 1: Ist es dein Ziel, Durchfall und andere Reiseerkrankungen durch verschmutztes Wasser zu vermeiden?

Dann brauchst du eine sogenannte Keimsperre, die Bakterien und Keime zurückhält.

Diese Aufgabe übernehmen Filterkartuschen aus Keramik oder Hohlfasermembranen. Entscheidend ist die Porengröße. Die Filter arbeiten wie ein Sieb – je enger die Maschen, desto mehr unerwünschte Partikel bleiben darin hängen.

Richtig gute Trinkwasserfilter arbeiten mit einer Feinheit von gerade mal 0,1 Mikrometer. Zum Vergleich: Ein E. coli Bakterium ist 1,1 bis 1,5 Mikrometer groß. Bakterien allgemein kommen in Größen von 0,1 bis 700 Mikrometer vor.
Von solch feinen Filtern werden krankmachende Bakterien, Parasiten und andere krankmachende Keime also zuverlässig zurückgehalten.

Filterkartusche NANO

  • 0,1 Miromenter Filterfeinheit
  • Filterleistung durch unabhängige Institute geprüft und nachgewiesen (Zertifikat)
  • hält Bakterien und andere krankmachende Keime zuverlässig zurück

Und was ist mit Viren?

Viren sind noch wesentlich kleiner als Bakterien und werden damit durch das Filtersieb der Kartusche nicht erfasst. Allerdings können Viren ohne einen Wirt nicht lange überleben und kommen „frei“ im Wasser selten vor. Sitzen sie in einem Wirt, wird dieser wiederum vom Filter zurückgehalten.

Frage 2: Willst du im Wasser gelöste Stoffe filtern? (z.B. Chlor und andere Stoffe, die Geruch und Geschmack beeinflussen, Arzneimittelrückstände, Pestizide, Schwermetalle usw.)

Dafür brauchst du einen Aktivkohlefilter.

Aktivkohle wirkt dreifach und zwar

  • mechanisch -> wie die Keimsperre
  • katalytisch -> Stoffe werden umgewandelt und haben danach andere Eigenschaften
  • adsorptiv -> Stoffe werden magnetähnlich von der Aktivkohle angezogen und an sie gebunden

Chlor z.B. wird nicht „herausgefiltert“, sondern umgewandelt, damit sein typischer Geruch und Geschmack aus dem Wasser verschwindet. Dies kann eine Keimsperre nicht leisten.

Achtung Qualitätsunterschiede

Damit diese Prozesse funktionieren, muss das Wasser möglichst vollständig durch die engen Aktivkohle-Poren gepresst werden. Granulate, weisen daher eine geringere Leistung als massive Blöcke auf, da Wasser um das lose Granulat herum fließen kann, statt es zu durchdringen.

Besonders leistungsstark: Gesinterte Blöcke, die durch Erhitzung und starken Druck eine erhöhte Porenzahl und größere innere Oberfläche aufweisen.

Eine Kombination aus feinster Keimsperre und hochwertigem Aktivkohle-Blockfilter ist die wirkungsvollste Art, Trinkwasser mechanisch zu filtern.

Filterkartusche ACTIVE

  • Aktivkohle-Blockfilter
  • gesintert
  • bindet Arzneimittelrückstände, Hormone, Schwermetalle, Chlor, Pestizide, Düngemittel …
  • Mit Aufnahmekappen aus dem Bio-Kunststoff Lignin (holz- statt erdölbasiert)

Frage 3: Wie bevorratest du dein Frischwasser?

a) In Kanistern, die nicht fest verbaut sind.

Deine Wassertanks sind entnehmbar, damit du sie per Hand zu einer Befüllstelle bringen und reinigen kannst? Du verbrauchst das Wasser innerhalb von zwei, drei Tagen?

Für dich eignet sich ein Befüllfilter.

Ein Befüll-Trinkwasserfilter ist (in der Regel) nicht fest im Fahrzeug verbaut. Du kannst ihn mit zur Zapfstelle nehmen und mit einem Schlauchstück direkt an die Druckleitung anschließen.

Im Fahrzeug ist das saubere Wasser dann einfach rasch zu verbrauchen.

Wichtig:

Die regelmäßige Reinigung der Kanister (und eventuell davon abgehender Schlauchleitungen) ist bei ausschließlicher Befüllfilterung besonders wichtig.

Bedenke: In ein dreckiges Gefäß gefüllt, ist das am saubersten gefilterte Wasser nutzlos!

Für dich geeignete Wasserfilter-Kits

Befüllfilter Nano

Filterung von Bakterien und Keimen direkt beim Befüllen deiner Tanks und Kanister.

*inklusive Protect Vorfilter, siehe dazu Frage 4

Befüllfilter Fusion

2-stufen Filterung durch Aktivkohle + Keimsperre direkt beim Befüllen.

*inklusive Protect Vorfilter, siehe dazu Frage 4

b) In fest verbauten Tanks mittlerer Größe.

Du solltest einen Einbaufilter zur Entnahmefilterung verwenden.

Deine Wasservorräte sind vermutlich groß genug, dass du nicht alles innerhalb von zwei, drei Tagen verbrauchst und du reinigst die Tanks und das daran angeschlossene Leitungssystem auch nicht ständig.

Das Problem: Nachverkeimung.

Selbst bei hervorragender Filterung während dem Befüllen der Tanks: Das Wassersystem im Fahrzeug ist nicht steril und kann es auch nicht sein. Steht Wasser länger in den Tanks, vermehren sich einzeln vorhandene Bakterien und andere Keime. Bei Wärme geht das besonders schnell. Irgendwann ist eine „kritische Masse“ erreicht und die nachträgliche Verkeimung des vormals sauberen Wassers macht einen potenziell krank.

Die Lösung: Entnahmefilterung.

Bei der Entnahmefilterung wird der Wasserfilter so nah wie möglich am Wasserhahn deines Wassersystems verbaut. Auf diese Weise werden alle krankmachenden Keime aus den davor befindlichen Tanks und Schläuchen zurückgehalten.

Möchtest du mit Keimsperre und Aktivkohle arbeiten, kannst du entweder
beides
unter dem Wasserhahn verbauen und beim Befüllen erst einmal gar nicht filtern.

Oder: Du kannst beim Befüllen schon einmal durch Aktivkohle filtern, um bei der Entnahmefilterung mittels Keimsperre nicht mehr so viel Druck zu brauchen (bei schwachen Pumpen kann so der Wasserdurchfluss positiv beeinflusst werden. Mehr zur passenden Pumpe weiter unten).

Die für dich geeigneten Kits

Pro Camper Kit

  • Befüllfilterung durch Aktivkohle
  • Entnahmefilterung durch Keimsperre am Wasserahn
    entfernt (Nach)verkeimung
  • weniger Druck bei der Entnahmefilterung notwendig
  • Befüllleitung braucht Druck

*inklusive Protect Vorfilter, siehe dazu Frage 4

Nano oder Fusion Einbaufilter zur Entnahmefilterung

  • Befüllung der Tanks ohne Filterung
  • Drucklose Befüllung der Tanks möglich (Gießkanne)
  • Entfernt „frisch“ eingefüllte Bakterien und eventuelle Nachverkeimung direkt am Wasserhahn bei der Entnahme
  • 1-stufige Filterung mit Nano Keimsperre oder 2-stufige Filterung mit Fusion ( = Nano + Acitive Kartusche

*inklusive Protect Vorfilter, siehe dazu Frage 4



c) In großen Tankvorräten für lange Autarkie.

Eine Filterung nach dem Tank ist für dich obligatorisch.
Zusätzlich solltest du über eine Befüllfilterung für verzögerte Nachverkeimung nachdenken.

Bei:

  • großen Wasservorräte, die lange vorhalten sollen, dazu
  • warmen Temperaturen (geheizter Innenraum oder warmes Klima),
  • nicht vorhandenen Möglichkeiten, die Wassertanks auf Langzeit- oder Fernreise ständig zu reinigen und das System zu desinfizieren

ist das bereits bei b) besprochene Problem der Nachverkeimung ist besonders groß.

Um die Bildung einer schmierigen, potenziell krankmachenden Schicht aus sogenanntem Biofilm im Wassersystem des Wohn- oder Expeditionsmobils möglichst lange hinauszuzögern, ist eine Filterung des Wassers beim Befüllen sinnvoll.

Das Filtern bei der Entnahme am Hahn ist jedoch entscheidend.

Bei Fern- und Langzeitreisen bewährt sich die doppelte (Befüll- und Entnahmefilterung) auch bei der Aktivkohle, obwohl sich die von ihr gebundenen Stoffe nicht eigenständig vermehren, wie Bakterien dies tun.

Die Aktivkohle kann jedoch immer nur ein gewisses Volumen binden (abhängig von Wasserdruck / Fließgeschwindigkeit, Qualität und Zustand der Aktivkohle). Bei hohen Schadstoffkonzentrationen, wie sie in Ländern mit nicht so streng kontrollierter Wasserqualität vorkommen kann, lohnt deshalb unter Umständen ein zweiter Durchgang.

Unser dafür empfohlenes Set

Das Expedition-Kit

  • Befüllfilterung durch Keimsperre und Aktivkohle
  • Entnahmefilterung durch Keimsperre und Aktivkohle
  • Verzögert die Keimvermehrung in Tanks und Schlauchsystem
  • Hält Keime bei der Wasserentnahme am Hahn zurück
  • zweiter Filtergang durch Aktivkohle zur Reduzierung höherer Konzentration gelöster Schadstoffe wie Pestizide, Düngemittel, Arzneimittelrückstände …

*inklusive Protect Vorfilter, siehe dazu Frage 4

Längere Betankung durch Wasserfilterung

Das Füllen der Wasservorräte im Wohnmobil dauert länger, wenn dabei gefiltert wird, das ist nicht zu vermeiden und bei allen Herstellern und Systemen so.

Bei einer Leitung aus der es nurmehr Tröpfelt und einer zweistufigen Filterung, kann die Betankung wirklich lange dauern, gerade natürlich, wenn man große Volumen füllen muss.

Will man auf die Befüllfilterung trotz vorhandener Entnahmefilterung nach dem Tank nicht verzichten, kann man mit Handkanister als Zwischenspeicher und zweiter Pumpe mit ausreichend Druck arbeiten (siehe auch Fragen 4 und 5 zur Pumpe und drucklosen Quellen).

Frage 4: Möchtest die Lebenszeit deiner Filter erhöhen?

Nutze den Protect Vorfilter!

Um zu verhindern, dass die feinen Poren im Filter unnötig schnell mit großen Partikeln (Rost aus den Leitungen, Sedimente) verstopfen, gibt es den Protect Vorfilter. Dieser schützt in erster Linie nicht dich, sondern deinen Geldbeutel und die Umwelt dank seltener notwendiger Filterwechseln.

Bei all unseren Kits ist deshalb der Protect Vorfilter (bestehend aus Gehäuse, Dichtungen und Pad) im Set bereits mit dabei.

Frage 5: Möchtest du Wasser aus drucklosen Quellen füllen und dabei filtern können?

In manchen Gegenden steht viel und recht sauberes Wasser aus drucklosen Quellen zur Verfügung. Flüsse und sogar Seen oder der ein oder andere Brunnen, bieten sich als Wasserquellen an.

In anderen Regionen weisen selbst die zur Versorgung der Bevölkerung gedachten Wasserleitungen teils nur sehr geringen Druck auf (viele Teile Afrikas, Zentralasiens…)

Möchtest du dieses Wasser gefiltert in deinen Tank bekommen, brauchst du eine zusätzliche, leistungsstarke Pumpe, um das Wasser durch die Filter zu pressen.

Mittels einer Druckwasserpumpe, kannst du Wasser direkt z.B. aus dem Fluss, oder einem Handkanister, den du dort befüllt hast, ansaugen.

Auch bei sehr schwachen Wasserleitungen, kann dieses Verfahren nützlich sein. Fülle das Wasser erst einmal in einen Handkanister als Zwischenspeicher. Ist er voll, kann die Pumpe das Wasser dann innerhalb weniger Sekunden durch die Filter in die Tanks befördern.

Zusatzfrage: Hast du die richtige Pumpe zum Wasserfiltern?

Wasserfilterung bedeutet Gegendruck. Deine Pumpe sollte, gerade bei zweistufiger Filterung, mindestens 2,8 – 3 bar Leistung haben, damit am Ende noch ein akzeptabler Durchfluss gewährleistet ist.

Die beiden folgenden Diagramme zeigen, welchen Durchfluss du in Abhängigkeit vom anliegenden Druck und dem Zustand der Filter (maximal / minimal) erwarten kannst.

Empfehlung:

tigerexped Druckwasserpumpe

Holt mit 4 bar Druck und 19 Litern Durchfluss pro Minute, den größten Durchfluss aus dem Filtersystem heraus.

Achtung: Verwende keine ungeeigneten Pumpen, die noch mehr Leistung haben, aber für diesen Zweck gar nicht gedacht sind. Zu hoher Druck kann die Hohlfasermembrane beschädigen (Keime kommen durch) und es können keine katalytischen / bindenden Vorgänge in der Aktivkohle stattfinden, da diese eine gewisse Verweildauer des Wassers in der Kohlekartusche benötigen.


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In unserer Shopkategorie Wasser findest du übrigens auch alle sonstigen Komponenten, die du für den Aufbau und die Installation des Wassersystem im Camper benötigst.

Mehr Artikel zum Thema Wassersystem in Wohnmobil und Camper in unserem Magazin:

Kraftstoffversorgung Standheizung – 5 Gründe GEGEN ein T-Stück

Kraftstoffversorgung Standheizung –
5 Gründe GEGEN ein T-Stück

Ein Gastartikel von Selbstausbauerin Pia Ersfeld


Du baust Dir einen Transporter zum Wohnmobil aus und überlegst, Deine Standheizung durch ein T-Stück in der Dieselleitung zu versorgen? Dann ist mein Youtube-Video genau das Richtige für Dich. Hier erkläre ich mit selbst entworfenen Grafiken ausführlich 5 Gründe, warum Du besser doch ein Tankentnahmerohr für die Diesel-Versorgung nutzt.

Natürlich trifft nicht alles auf jedes Fahrzeug zu. Deshalb ist es wichtig, daß Du Dich vorher genau mit der Technik in Deinem Modell vertraut machst und das Risiko von Problemen selber einschätzt.

Mein Video zur Veranschaulichung

Kraftstoffversorgung Standheizung – Alle 5 Gründe gegen ein T-Stück nochmal zusammengefasst

Grund Nr. 1: Fehlermeldungen durch geänderten Druck im Kraftstoff-System

Bei moderneren Fahrzeugen ist die Kraftstoffversorgung ein hochkomplexes, in sich geschlossenes System mit einer Niederdruckpumpe im Tank (Vorförderdruck), einer Hochdruckpumpe zur Verbrennung und einem Rücklaufdruck.

Das Ganze ist ein in sich geschlossenes System mit elektronischen Kontrollen von Durchflussmenge und Druck . Wenn Du jetzt auf einem der Wege, also Zu- oder Rücklauf ein T-Stück einfügst, das Kraftstoff abzweigt, dann ändern sich die vordefinierten Druckverhältnisse und Du erhältst eine Fehlermeldung vom Fahrzeug oder bleibst komplett liegen.

Kleine Anmerkung: Bei Fahrzeugen, die direkt vom Hersteller mit einer Standheizung und T-Stück zur Kraftstoffversorgung ausgerüstet wurden, ist das natürlich okay. Die veränderten Druckverhältnisse wurden in diesem Fall werkseitig berücksichtigt.

Grund 2: Durch den Druck aus der Leitung wird Deine Standheizung geflutet

Auch der Grund gilt wieder besonders für modernere Fahrzeuge, deren Kraftstoffanlage mit Druck arbeitet.

Die kleine Dieselpumpe der Autoterm mit ihrem sensitiven Saugventil verträgt keinerlei Druck aus der Leitung. Durch zu viel Druck würden Pumpe und dann Brennkammer mit Diesel geflutet und mit viel Rauch „ertrinken“.

Unterdruck hielte das Ventil künstlich von außen geschlossen. Ergebnis: zu wenig Diesel für die Verbrennung.

Grund 3: Mit einem T-Stück im Zulauf kannst Du den Tank leer heizen

Wenn Du ein Fahrzeug ohne Druck-System besitzt und Dein T-Stück in den Zulauf setzt, könntest Du Deinen Tank leer heizen, weil der Original-Tankentnehmer so tief in den Tank ragt, dass eventuell nicht mehr genügend übrig bleibt, um noch zur nächsten Tankstelle zu fahren.

Grund 4: Bei einem T-Stück im Rücklauf nutzt Du nicht die Kapazität des Tanks

Wenn Du das T-Stück in den logischerweise recht kurzen Rücklauf für Kraftstoffreste in den Tank einsetzt, ist das Rohr in den Tank so knapp, dass Du ständig darauf achten müsstest, ihn voll genug zu halten, um keine Luft anzusaugen. Zudem würdest Du das Potenzial Deines Tanks nicht ausnutzen.

Grund 5: Die Heizungs-Pumpe zieht Luft

Die Transportleistung der Pumpe von Deiner Standheizung ist auf den ca. 2,5 mm großen Innendurchmesser der zugehörigen Dieselleitung abgestimmt. Eine Kraftstoffleitung, in welche diese Leitung mit ihren knapp 5mm Außendurchmesser hinein passt, hat einen Innendurchmesser von mindestens 5-6 mm.

Das Volumen ist also doppelt so groß. Die Mehr-Menge nimmt mit jedem Zentimeter Kraftstoffleitung des größeren Durchmessers zu. Und weil das T-Stück in der Leitung Öffnungen zu beiden Seiten hat, wird es noch problematischer. Dafür hat die kleine Dieselpumpe Deiner Heizung nicht genügend Saugleistung. Die Heizung erhält in dem Szenario also nicht die Menge Diesel, die sie braucht, zieht Luft und löst Fehlermeldungen aus.

Kraftstoffversorgung Standheizung mit T-Stück – Fazit

Das sind fünf Gründe, warum es eine bessere Lösung ist, das Tankentnahmerohr in den Tankgeber Deines Fahrzeugs einzusetzen oder mit einem Fuel-Fix anderswo auf der Oberseite Deines Tanks einzubringen. Ich hatte mir es vorher extrem komplex vorgestellt, einen Tank auszubauen, aber hinterher waren es, zumindest bei meinem Iveco Daily, dann doch nur einige Schrauben, um ihn so weit abzulassen, dass man den Tankgeber entnehmen konnte.

Nun wünsche ich Dir viel Erfolg Dir beim Einbau Deiner Standheizung!


Mehr zum Thema Standheizungseinbau:

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